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Über Passiv
Was ist das bessere Passivhaus - Holzständerwerk- oder Massivhaus?

Grundsätzlich ist es möglich, aus beiden Bausystemen ein Passivhaus zu errichten.
Durch Dämmung, Photovoltaik, Lüftungsanlage etc. lassen sie die Energiewerte beider Systeme so optimieren, dass am Ende der Fremdenergiebedarf stark gegen Null geht, bzw. ein Energieüberschuss aus der Eigenproduktion entsteht.

Für ein Passivhaushülle sind grundsätzlich zwei Kennwerte wesentlich.

  • Wärmeleitwert

  • Wärmespeicherkapazität


Wärmeleitwert:

Auf Grund moderner Dämmmethoden kann dieser aus heutiger Sicht vernachlässigt werden. Durch die richtige Wahl von Dämmmaterial und Dämmstärke kann eine Wärmeabgabe an die Umgebung stark reduziert werden.


Wärmespeicherzahl:

Die Wärmespeicherkapazität (auch Wärmekapazität genannt) ist eine Stoffkonstante, sie gibt an, wie viel Wärmeenergie 1 kg eines bestimmten Baustoffs aufnehmen muss, damit seine Temperatur um 1 K ansteigt. Die Wärmespeicherkapazität wird in Wh/(kgK), also Wattstunden pro Kilogramm und Kelvin, angegeben. Ihr Wert ist insbesondere in Wohngebäuden hinsichtlich der Behaglichkeit und eines gleichbleibenden Innenraumklimas interessant.

Die Wärmespeicherzahl mit der physikalischen Einheit J/(m³·K) ist die auf das Volumen bezogene Wärmekapazität eines Festkörpers. Sie errechnet sich aus der spezifischen Wärmekapazität durch Multiplikation mit der Dichte.

Die Wärmespeicherzahl ist eine wichtige Eigenschaft von Dämmstoffen. Weiterhin ist bei der Auslegung von Kühlkörpern konstanten Bauvolumens die Wärmespeicherzahl eine entscheidende Größe.

Stoffe mit einer höheren Masse können Energie (Wärme) besser speichern, als Stoffe mit einer geringeren Masse.
Je höher die Wärmespeicherzahl eines Baustoffes ist, desto besser können Temperaturveränderungen abgefedert werden.


Hier die spezifische Wärmespeicherzahlen einiger wichtiger Baustoffe in J/m³K:


Holz
Vollziegel
Kalksandstein
Beton

0,680 - 1,360
1,344
1,200 - 2,200
1,584 - 2,156

Fazit:

Auf Grund der wesentlich besseren Wärmespeicherzahl ist Beton, für ein Passivhaus, der wesentlich bessere Baustoff.
Mit der richtige Wahl der Dämmung und der Fähigkeit von Beton, Temperaturänderungen gut abzufedern, sind Passivhäuser in Betonbauweise, gegenüber denen in Holzständerbauweise, die effektiveren Bauten.


 
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